Island

 

Man muss schon ein bisschen bekloppt sein, im Januar Urlaub in Island bei Minusgraden, Eis und Schnee zu machen, aber wir haben eine atemberaubende Landschaft - wunderschön anziehend und schroff abweisend zugleich - kennengelernt... und vor allem haben wir die Nordlichter gesehen! ❄️ 🇮🇸 

Aber fangen wir erstmal von vorne an:

 

 

Wir fuhren schon am Abend vor dem Abflug nach Frankfurt und übernachteten dort im Hotel "Park Inn by Radisson", welches direkt am Flughafen gelegen ist und einen Shuttleservice zum Abflugterminal hat.

 

Am nächsten Morgen ging es direkt morgens um 8 Uhr los - wir übergaben unser Gepäck (ja, hier war ein Koffer mit viel warmer Kleidung notwendig, aber dazu komme ich später nochmal) dem Lufthansa-Automaten und gingen danach erstmal frühstücken.

 

Kurz darauf befanden wir uns bereits in der Luft auf dem Weg nach Island. ✈️

 

 

 

Vom Flugzeug aus haben wir schonmal einen ersten Eindruck davon bekommen, was uns in Island erwarten würde. ✈️

 

Wir flogen von Osten über die gesamte Insel bis zum internationalen Flughafen Keflavík im Westen.

 

Soweit man sehen konnte war alles weiß, überall lag Schnee und nur zwischendurch konnte man ein paar 

kleine schwarze Punkte sehen, die tatsächlich so etwas wie ein Dorf waren. 

 

 

 

 

 

Anflug auf den Flughafen Keflavík auf Island im Schneesturm - hier sieht es doch schon etwas ziviler aus ❄️ 

 

Wir landeten mittags gegen 14 Uhr und die Sonne stand tief, wie bei uns zu Hause nur am späten Nachmittag.

 

Willkommen im Winter auf Island!

🇮🇸 ❄️ Tadaaa! Island! ❄️ 🇮🇸

 

 

Wir haben uns über "Airbnb" ein kleines Appartement gemietet, welches direkt an der Laugavegur, der Haupt-Einkaufsstrasse in Reykjavík, lag - perfekt als Startpunkt für Ausflüge.

 

Das Appartement war im 3. Stock eines alten, aber sehr gemütlichen, Hauses. Vom Balkon aus konnten wir auf die Hallgrimskirkja und auch den Hafen sehen.

 

Dieses Foto habe ich morgens um kurz vor 1o Uhr beim Frühstück gemacht, als es noch dunkel war in Island.

Die Hallgrímskirkja ist wohl eines der beeindruckendsten Gebäude in Reykjavík. Sie ist das größte Kirchengebäude Islands und das zweithöchste Gebäude des Landes nach dem Smáratorg-Turm. Die Kirche wurde vom Architekten Guðjón Samúelsson entworfen und auf einem Hügel in der Stadt platziert, was ihren über 70 Meter hohen Turm noch größer erscheinen lässt. Sie prägt so das gesamte Stadtbild Reykjavíks.

Der Innenraum der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche ist puristisch und überwiegend weiß.

 

 

 

Da stehe ich an der Sólfar- Skulptur in Reykjavík, was übersetzt Sonnenfahrt bedeutet. ⛵️

 

Das Wikingerschiff aus Edelstahl, ein Werk von Jón Gunnar Árnasons, zeigt zum Sonnenuntergang im Norden, wodurch sich der Name erklärt. 🌄

 

Obwohl das Foto in der Mittagszeit aufgenommen wurde, sind die Lichtverhältnisse schwierig, aber heller wird es im Winter in Island nun mal nicht.

 

 

 

 

Der Gullfoss-Wasserfall ist wohl einer der bekanntesten in Island. 

 

Wir haben ihn teilweise zugefroren bewundern können, was ihn ganz besonders machte. Trotzdem schossen zwischen dem Eis gewaltige Wassermengen über zwei, fast im rechten Winkel aufeinanderstehende Kaskaden in die 2,5 Kilometer lange und 70 Meter tiefe Schlucht 🌊

 

 

 

und da sind sie:

 

Die Nordlichter oder Polarlichter, die offiziell als Aurora Borealis bezeichnet werden.

 

Ein unglaublich tolles Spektakel tanzender Lichter am Nachthimmel!

 

Die müsst Ihr Euch auch unbedingt mal ansehen!

 

Dieses Foto habe ich in der Nähe von Þorlákshöfn, weit draußen, wo wenig störende Lichtquellen sind,  gegen Mitternacht gemacht. 

Hier freue ich mich, endlich mal die Nordlichter sehen zu können! Was für ein unglaubliches Erlebnis! 

 

Aurora Borealis

Die Farbschleier entstehen durch den Sonnenwind - einen Strom von Sonnenteilchen, der in den oberen Athmosphärschichten mit Sauer-, Stick- und Wasserstoff kollidiert. Diese Kollisionen erzeugen die phantastischen Grün- und Purpurtöne. Durch das Magnetfeld der Erde wird der Sonnenwindin Richtung der Polarregionen gelenkt. Das Polarlicht ist von Oktober bis April zu sehen, wenn man Glück hat. Die besten Chancen sie zu sehen bestehen in den Wintermonaten Januar und Februar - ein Grund, warum wir im Januar ins Eisland gereist sind.

Weitere und ausführliche Infos folgen ;-)